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Hochwasserschutz, Arbeiten für Neubau der Hofer-Brücke schreiten voran

Scritto da il 6 Agosto 2021

Im Zuge umfassender Maßnahmen zum Hochwasserschutz für die Stadt Sterzing wird nun auch an der Brücke “Hofer” auf der Brennerstaatsstraße (SS12) am Eisack gearbeitet. Die Uferseiten werden verlegt und das Bachbett abgesenkt. Deshalb muss die Brücke abgerissen und neu aufgebaut werden. Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider unterstreicht die strategische Bedeutung von Investitionen in sichere Infrastrukturen für ein modernes Straßennetz.

Über den aktuellen Stand der Dinge informierten sich vor kurzem Vertreter der Gemeinde Pfitsch und Sterzing gemeinsam mit den Mitarbeitern und Technikern der Abteilung Tiefbau bei einem Lokalaugenschein. Bauleiter Roberto Ricci unterstrich dabei, dass die Brücke mit einer besonderen Bautechnik errichtet werde: “In einer ersten Phase wurden drei voneinander getrennte Brückenteile errichtet und dann dann in zwei Arbeitsschritten mittels Hydrauliksysteme zusammengeführt. Dank dieser Bautechnik ist die Brennerstaatsstraße in diesem Abschnitt stets für den Verkehr befahrbar.” Das Bauvorhaben schreitet laut Ricci gut voran und soll trotz widriger Wetterverhältnisse wie geplant bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Die neue Brücke mit einer Spannweite von 16 Metern und einer lichten Höhe von fünf Metern wird zudem angemessen ins derzeitige Netz der Rad- und Fußwege integriert. Bestehen wird die 13,5 Meter breite Brücke aus Stahlbeton und Cortenstahl. An beiden Seiten sind Gehsteige geplant. Die Fußgängerrampe wird neu errichtet. Vorgesehen ist auch eine passende Led-Beleuchtung. Die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf 2,8 Millionen Euro.

Der Verfahrensverantwortliche Florian Knollseisen betonte beim Lokalaugenschein die gute Zusammenarbeit mit den beauftragten Unternehmen und den beteiligten Landesämtern und Gemeinden. Auch die Bürgermeister Stefan Gufler (Pfitsch) und Peter Volgger (Sterzing) zeigten sich mit dem Fortschritt der Arbeiten zufrieden.

Das Landesamt für Straßenbau Nord-Ost koordiniert die Bauarbeiten in enger Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Wildbachverbauung Nord.


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