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Eusalp: Green Technologies für die Wirtschaft im Alpenraum

Scritto da il 24 Marzo 2022

Die 2015 ins Leben gerufene Europäischen Strategie für die Makroregion Alpen (Eusalp) will den Alpenraum als attraktive, wettbewerbsfähige und grüne Region im Herzen Europas stärken. Die Strategie verbindet sieben Staaten und 48 Regionen. 2022 haben Südtirol und das Trentino den Vorsitz der Eusalp für Italien inne.

Im Rahmen einer Online-Tagung mit Experten aus Politik und Verwaltung wurde heute (24. März) über die Auswirkungen der grünen Wende auf den Alpenraum, in dem die 48 Eusalp-Regionen angesiedelt sind, diskutiert. Die Veranstaltung mit dem Titel „Towards the green Transition – An ecosystem ready to boost the business resilience“ war im Rahmen des Projekts “Be-Readi Alps” von Veneto Innovazione, der Innovationsagentur der Region Veneto, organisiert worden.

In seiner Einführung sprach der Trentiner Bildungslandesrat Mirko Bisesti von einer “neuen Ära, die sich auftut”. “Immer schneller sind die Auswirkungen von globalen Krisen auf lokaler Ebene spürbar, das zeigen derzeit die Corona-Pandemie und die Energie-Krise.” Daraus würden sich zentrale Herausforderungen für die Unternehmen und die Regionen in der Eusalp ableiten: vom Naturgefahren-Management über die Digitalisierung bis hin zu Investitionen in Nachhaltigkeit, Humankapital, Bildung und Forschung. “Der italienische Eusalp-Vorsitz 2022 durch Südtirol und das Trentino nimmt diese Herausforderungen an und macht sie zu Prioritäten unserer einjährigen Präsidentschaft”, unterstrich Bisesti. Der ökologische Wandel der Unternehmen betrifft deren gesamtes Umfeld, aber auch das Bildungs- und Forschungsnetzwerk. “Es ist daher zentral, in die Ausbildung der Jugend zu investieren”, so Landesrat Bisesti.

Der Trentiner Wirtschafts-, Forschungs- und Arbeitslandesrat Achille Spinelli ging auf die Maßnahmen des Trentino im Bereich ökologischer Wandel ein: “Wir setzen auf die Kreislaufwirtschaft und die smarte Landwirtschaft. Vor allem investieren wir in die Nutzung der Nebenprodukte der Landwirtschaft, der Lebensmittelindustrie und der Holzverarbeitung, auf die Erzeugung von Bio-Produkten, von Biogas und Biomasse, auf nachhaltige Materialien in den Produktionsprozessen und auf smarten Technologien in der landwirtschaftlichen Produktion. Auch grüne Technologien in den Produktionsprozessen, die Reduktion des Wasserverbrauchs, von chemischen Substanzen und Verpackungsmaterialien sind uns ein Anliegen.”

Ein weiteres wichtiges Thema sei die erneuerbare Energie und die Energieeffizienz. “Es geht darum, die Erzeugung erneuerbarer Energien zu optimieren, smarte Energiespeicher- und Energiemanagementsysteme zu entwickeln und die Energieeffizienz der Gebäude zu steigern”, erklärte Spinelli. “Im Bereich des Gewerbes wollen wir die Abfälle reduzieren und auf 3D-Drucker und Prototypenanlagen setzen. Nur durch die Zusammenarbeit aller Akteure – Wirtschaft, Gesellschaft und Institutionen – kann es gelingen, einen Wandel herbeizuführen und eine saubere und nachhaltige Wirtschaft aufzubauen.”


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